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Anna Lorek Fotografie
Newborn-Shooting bei der Familie zuhause im weichen Tageslicht
Newborn ·

Newborn-Shooting zuhause statt Studio: warum das oft die bessere Wahl ist

Warum ich kein Studio habe und stattdessen zu euch nach Hause komme — und warum gerade das für die meisten Familien die bessere Wahl ist. Mit allem, was ihr zu Hause vorbereiten könnt (Spoiler: fast nichts).

TL;DR: Ein Newborn-Shooting bei euch zu Hause hat aus meiner Sicht klare Vorteile gegenüber dem Studio: kein Transport eines frischgeborenen Babys, vertraute Umgebung, eure Geschichte in euren Räumen — und ihr habt alles parat (Wickeltisch, Stillkissen, frische Bodies). Ich bringe Wraps, Decken, Mützen und das gesamte Equipment mit. Vorbereiten müsst ihr fast nichts.

Ich werde oft gefragt: „Habt ihr ein Studio?” Die Antwort ist nein — und das ist Konzept, nicht Zufall. In diesem Beitrag erkläre ich, warum ein Newborn-Shooting bei euch zu Hause für die meisten Familien die bessere Wahl ist und was ihr (nicht) vorbereiten müsst.

Wenn ihr den großen Überblick zum gesamten Thema sucht, lest meinen Newborn-Ratgeber 2026. Hier geht es um das Detail.

Die 4 Gründe, warum Zuhause für Newborn-Shootings besser ist

Grund 1: Kein Transport eines Babys, das erst Tage alt ist

Stellt euch das ehrlich vor: Euer Baby ist 7 Tage alt. Ihr selbst seid eine Woche nach der Geburt, vielleicht nach Kaiserschnitt. Und jetzt sollt ihr Baby, Wickeltasche, Wechselbody, Stillzubehör und vielleicht noch das große Geschwisterkind ins Auto packen, ins Studio fahren, dort parken, hochlaufen, ankommen.

Das ist für viele Familien eine Mission. Ich nehme euch das ab, indem ich zu euch komme.

Grund 2: Vertraute Umgebung, vertrautes Licht

Euer Baby spürt eure Sicherheit. Wenn ihr in eurer eigenen Wohnung seid, ist die ganze Stimmung ruhiger. Ihr fühlt euch wohl, das Baby fühlt sich wohl, und ich kann meine Arbeit ohne Stress machen.

Außerdem: Jedes Zuhause hat sein eigenes Licht. Manche Wohnungen sind hell und warm, andere haben kühles Nordlicht. Beides funktioniert wunderbar, und beides ergibt Bilder, die zu euch passen — nicht zu einem austauschbaren Studio-Setup.

Grund 3: Eure Geschichte in euren Räumen

Die ersten Wochen mit eurem Baby finden bei euch im Schlafzimmer, im Wohnzimmer, im Babyzimmer statt. Diese Räume halte ich mit fest. Das frisch eingerichtete Babyzimmer mit der Wickelkommode, die euer Papa selbst zusammengebaut hat. Die Decke von der Oma. Das Schlafzimmer, in dem ihr nachts stundenlang stillt.

Das sind später die Bilder, in denen ihr eure Geschichte wiedererkennt — nicht eine generische Studio-Kulisse.

Grund 4: Ihr habt alles parat

Wenn euer Baby Hunger hat, wickelt werden muss oder einen frischen Body braucht, ist alles in eurer Reichweite. Kein Suchen in der Wickeltasche, kein Wickeln auf einem fremden Tisch. Das nimmt enorm viel Stress raus.

Eltern halten ihr Neugeborenes zuhause im Wohnzimmer
Newborn-Shooting im eigenen Wohnzimmer — vertraut, ruhig, ohne Zuschauer.

Was ihr (nicht) vorbereiten müsst

Eine der häufigsten Fragen vorab: „Was sollen wir denn alles vorbereiten?” Meine Antwort: fast nichts. Wirklich.

Was ich mitbringe

  • Wraps in verschiedenen Größen und Farben (neutral: Beige, Creme, sanftes Rosé, weiches Salbei)
  • Strickmützchen, Bonnets, Stirnbänder
  • Eine warme, dicke Wickelmatte
  • Ein Beanbag für die klassischen, gerollten Posen
  • Mein gesamtes Foto-Equipment (Kamera, Licht-Setup falls nötig)
  • Ein Heizgerät, falls euer Raum zu kühl ist

Was ihr nicht braucht

  • Aufzuräumen in jedem Zimmer (wir machen Wäscheberge weg, die im Bild wären, der Rest ist mir egal)
  • Spezielle Decken, Kissen oder Props zu besorgen
  • Das Wohnzimmer professionell zu staucherinnen
  • Euch besonders zu stylen (kommt gleich)

Was hilfreich ist

  • Raumtemperatur etwas wärmer als sonst (ca. 23–25 °C), damit das Baby ohne Body wohl fühlt
  • Vor dem Shooting kurz stillen oder füttern — ein sattes Baby schläft tiefer
  • Wickeln ohne Windel auf einer warmen Unterlage für 10 Minuten vor dem Shooting (das vermeidet die typischen Windelmarken auf der Haut)
  • Eigene Erinnerungsstücke bereitlegen, die mit aufs Bild sollen (Strampler von der Oma, Stoffhase, Familienring)
Newborn liegt in einer weichen Decke im warmen Schlafzimmer
Bett, Tageslicht von der Seite, eine weiche Decke — mehr brauche ich nicht.

Welche Räume bei euch eignen sich?

Ich brauche eigentlich nur einen Raum mit Tageslicht — ein Fenster reicht meistens völlig. Beliebt sind:

  • Das Schlafzimmer — euer Bett ist oft die beste Newborn-Location überhaupt. Weich, weiß, ruhig, viel Platz.
  • Das Wohnzimmer mit einem großen Fenster oder einer hellen Ecke
  • Das Babyzimmer — falls schon eingerichtet, machen wir dort einen Teil der Aufnahmen mit Möbeln und Erinnerungsstücken
  • Die Küche oder eine helle Ecke mit nordseitigem Fenster (das schönste, weichste Licht überhaupt)

Was nicht funktioniert: vollständig dunkle Räume ohne Tageslicht. Wenn eure Wohnung sehr dunkel ist, sprechen wir das vorher kurz ab — ich bringe dann zusätzliches Licht mit.

Detailaufnahme von kleinem Fuß auf einer Strickdecke
Detail-Aufnahmen entstehen oft am Bettrand oder auf der Couch — in jeder Wohnung möglich.

Wie verändert sich der Ablauf im Vergleich zum Studio?

Im Vergleich zu einem Studio-Shooting sind ein paar Dinge anders:

  • Zeitlich: Ein Heim-Shooting dauert oft etwas länger (2,5–3 Stunden statt 2 Stunden), weil wir Pausen flexibler nehmen können
  • Stilistisch: Mehr Lifestyle-Elemente, weniger reine Posen-Fotografie — euer Zuhause ist Teil der Bildsprache
  • Atmosphärisch: Ruhiger, weniger inszeniert, mehr „echt”

Wer wirklich klassische Studio-Newborn-Fotos mit dramatischen Setups und gold-überzogenen Tüchern sucht, ist bei mir nicht richtig aufgehoben. Wer aber will, dass die ersten Wochen zu Hause sichtbar werden, ist hier richtig.

Eure Wohnung — egal welche Größe

Ich werde manchmal gefragt: „Aber unsere Wohnung ist doch nur 60 m², ist das nicht zu klein?” Antwort: nein. Ich brauche eigentlich nur einen guten Raum mit Tageslicht. Auch in einer kleinen Wohnung lassen sich wunderschöne Bilder machen — manchmal sind die intimsten Setups die kleinsten.

Auch beim Haus mit viel Platz, beim Loft mit hohen Decken, im Reihenhaus, in der Maisonette — ich passe mein Setup an, nicht umgekehrt.

In welchen Regionen komme ich zu euch?

Ich besuche euch im 30-Kilometer-Radius rund um Kirchlinteln:

Anfahrt ist im Newborn-Paket inkludiert.

Häufige Fragen

Was, wenn meine Wohnung sehr dunkel ist?

Kein Problem — ich bringe bei Bedarf zusätzliches Licht mit. Sprecht mich beim ersten Kontakt darauf an, dann planen wir entsprechend.

Müssen wir besonders aufräumen?

Nein — wirklich nicht. Wir machen die Bereiche bildbereit, die wir fotografieren, und der Rest ist mir egal. Eure Wohnung muss nicht aussehen wie aus dem Schöner-Wohnen-Magazin.

Können wir auch im Garten fotografieren?

Bei Newborn-Shootings empfehle ich nicht den Garten — das Wetter ist zu unzuverlässig, und ein frisch geborenes Baby sollte nicht der direkten Sonne ausgesetzt sein. Wir bleiben drinnen.

Was ist mit Haustieren?

Hund und Katze dürfen gerne dabei sein — sie sind oft Teil der Familie und kommen entsprechend mit aufs Bild. Sprecht mich vorher darauf an, dann plane ich mit.

Wie viel Platz braucht ihr für euer Setup?

Ein freier Bereich von etwa 2 × 2 Metern reicht völlig — meistens das Bett oder eine helle Ecke im Wohnzimmer.

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Schreibt mir

Wenn ihr unsicher seid, ob eure Wohnung „geeignet” ist — sie ist es. Schreibt mir einfach kurz, wir reden, ich beantworte eure Fragen.

Ihr erreicht mich am liebsten über das Kontaktformular, per WhatsApp oder telefonisch unter +49 174 3619293.

— Anna

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